Dicht Dichter Dichterin

Die Woche beginnt mit vollem Programm. Zum einen ist das ganz okay, weil ich das Leben gerade schön finde und selbst Zahnarztbesuch und Büroalltag etwas abgewinnen kann (schöne Zähne etwa sind gut, falls ich demnächst vielleicht mal wieder küssen werde). Zum anderen wünsch ich mir mehr Zeit zum Lesen, Schreiben, Müßiggang. Die Zeit ist dicht.

Ich jongliere mit so vielen Dingen, Terminen, Aufgaben, Mails, Kontakten, Erledigungen. Vieles ist mir sehr wichtig. Ich versuche mein Bestes zu geben oder das, was mir gut möglich ist. Weil es sich besser anfühlt engagiert zu sein. So auch als Teil des Organisationsteams eines Tanzturniers. Am Wochenende lief ein reger Mailverkehr zu einem wichtigen Entscheidungsfindungsprozess. Als mail Nr. 6 bei mir eintraf, beschloss ich der Übersichtlichkeit wegen eine Nummerierung einzuführen (bei etwa 15 Leuten befürchtete ich eine endlose Kette von RE:AW:AW:RE:AW:RE:RE....) und wagte außerdem, die bisher eingegangen Meinungen den beiden Wahlmöglichkeiten zuzuordnen. Damit habe ich die unterschwelligen Machtprobleme in der Gruppe ordentlich wachgerüttelt und bin nun ziemlich verärgert. Ich ärgere mich über die Unterschwelligkeit und subtile Untergriffigkeit. Daher überlege ich die Angelegenheit zu artikulieren, bin aber noch unschlüssig, ob ich nicht unnötig etwas aufbausche und warte daher wohl noch ein, zwei Tage bis ich mir selbst klarer bin. Da wird es mitten in der Leichtigkeit des Jonglierens dichter.

Und wenn ich müde, wütend, traurig bin oder einfach nur hier und stillvergnügt, dann leg ich mal alle Bälle, Keulen und Schwerter beiseite und höre Musik von Clara Luzia, der zaubersinnigen Dichterin.
silmanja - 16. Jan, 10:17

ach, es menschelt allerorts --- wichtig ist halt doch, dass so ein engagement auch spass macht - und: manchmal schaut einen tag später alles so harmlos aus, dass man sich fragt, warum überhaupt aufregung, und manchmal muss man etwas sagen ....hoffe die nacht hat dir diesbezüglich neue erkenntnisse gebracht.....

Fee am See - 16. Jan, 14:48

danke...die nacht war wohl zu kurz, denn außer basiserholung und ein paar bewegten träumen ist mir nichts an erkenntnisgewinn hängen geblieben. inzwischen hat aber der tag sein werk getan und ich stelle fest: der ärger lässt zwar nach, das bedürfnis meinem grollen stimme zu verleihen wächst aber. ob das richtig ist, weiß ich immer noch nicht. vielleicht wäre ich besser friedlich, vielleicht ist doch nur mein kampfgeist geweckt, vielleicht will ich mich nur behaupten und spiele mit in einer dummen rangelei, vielleicht aber ist es auch wichtig, meine position zu behaupten. werde wohl diesbezüglich ein ausführliches freundinnen-gespräch erbitten ;)
acqua - 16. Jan, 18:53

Basiserholung ist gut. Sowohl das Wort als auch die Tätigkeit. Reicht aber oft nicht aus.

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