Dicht Dichter Dichterin
Die Woche beginnt mit vollem Programm. Zum einen ist das ganz okay, weil ich das Leben gerade schön finde und selbst Zahnarztbesuch und Büroalltag etwas abgewinnen kann (schöne Zähne etwa sind gut, falls ich demnächst vielleicht mal wieder küssen werde). Zum anderen wünsch ich mir mehr Zeit zum Lesen, Schreiben, Müßiggang. Die Zeit ist dicht.
Ich jongliere mit so vielen Dingen, Terminen, Aufgaben, Mails, Kontakten, Erledigungen. Vieles ist mir sehr wichtig. Ich versuche mein Bestes zu geben oder das, was mir gut möglich ist. Weil es sich besser anfühlt engagiert zu sein. So auch als Teil des Organisationsteams eines Tanzturniers. Am Wochenende lief ein reger Mailverkehr zu einem wichtigen Entscheidungsfindungsprozess. Als mail Nr. 6 bei mir eintraf, beschloss ich der Übersichtlichkeit wegen eine Nummerierung einzuführen (bei etwa 15 Leuten befürchtete ich eine endlose Kette von RE:AW:AW:RE:AW:RE:RE....) und wagte außerdem, die bisher eingegangen Meinungen den beiden Wahlmöglichkeiten zuzuordnen. Damit habe ich die unterschwelligen Machtprobleme in der Gruppe ordentlich wachgerüttelt und bin nun ziemlich verärgert. Ich ärgere mich über die Unterschwelligkeit und subtile Untergriffigkeit. Daher überlege ich die Angelegenheit zu artikulieren, bin aber noch unschlüssig, ob ich nicht unnötig etwas aufbausche und warte daher wohl noch ein, zwei Tage bis ich mir selbst klarer bin. Da wird es mitten in der Leichtigkeit des Jonglierens dichter.
Und wenn ich müde, wütend, traurig bin oder einfach nur hier und stillvergnügt, dann leg ich mal alle Bälle, Keulen und Schwerter beiseite und höre Musik von Clara Luzia, der zaubersinnigen Dichterin.
Ich jongliere mit so vielen Dingen, Terminen, Aufgaben, Mails, Kontakten, Erledigungen. Vieles ist mir sehr wichtig. Ich versuche mein Bestes zu geben oder das, was mir gut möglich ist. Weil es sich besser anfühlt engagiert zu sein. So auch als Teil des Organisationsteams eines Tanzturniers. Am Wochenende lief ein reger Mailverkehr zu einem wichtigen Entscheidungsfindungsprozess. Als mail Nr. 6 bei mir eintraf, beschloss ich der Übersichtlichkeit wegen eine Nummerierung einzuführen (bei etwa 15 Leuten befürchtete ich eine endlose Kette von RE:AW:AW:RE:AW:RE:RE....) und wagte außerdem, die bisher eingegangen Meinungen den beiden Wahlmöglichkeiten zuzuordnen. Damit habe ich die unterschwelligen Machtprobleme in der Gruppe ordentlich wachgerüttelt und bin nun ziemlich verärgert. Ich ärgere mich über die Unterschwelligkeit und subtile Untergriffigkeit. Daher überlege ich die Angelegenheit zu artikulieren, bin aber noch unschlüssig, ob ich nicht unnötig etwas aufbausche und warte daher wohl noch ein, zwei Tage bis ich mir selbst klarer bin. Da wird es mitten in der Leichtigkeit des Jonglierens dichter.
Und wenn ich müde, wütend, traurig bin oder einfach nur hier und stillvergnügt, dann leg ich mal alle Bälle, Keulen und Schwerter beiseite und höre Musik von Clara Luzia, der zaubersinnigen Dichterin.
Fee am See - 15. Jan, 23:11