Gespräch mit der Hoffnung
Loslassen können...so mit Leichtigkeit, so schwupp und weg und tralala und grazil davonspringen. Großzügig Abschied gewähren, dankbar einfach weitergehen. Mein Verstand tut ja alles, aber das Gefühl legt sich quer, greint und jammert und quietscht elendiglich, weil es weggezerrt werden soll, wo es doch bleiben möchte. Die Hoffnung, dass am Ende doch noch alles gut wird, reagiert beleidigt: "Was! Ich halte hier alles aufrecht. Ich glaube an die Liebe, wie kannst du daran rütteln!" "Aber sieh doch mal, die Realität", versuche ich dem entgegenzuhalten. Und die Hoffnung, die solange alles ausgeblendet hat, erschrickt ziemlich. "Komm", sag ich, "du als Hoffnung wirst das doch können, die Flügel ausbreiten und weit werden, nicht anhaften und festkleben an der Liebe zu diesem einen Menschen, der nun mal nicht da sein will. Ich brauch dich, Hoffnung, jetzt ganz besonders, aber eben anders!"
Fee am See - 16. Nov, 19:59
Sag mal, bist du eigentlich auch in Thailand oder warum ist es hier so ruhig?